Unser Anliegen

Die Freie Waldorfschule Essen wird durch öffentliche Mittel, Elternbeiträge und Spenden von Förderern finanziert. Um eine nachhaltige Weiterentwicklung der Waldorfpädagogik zu ermöglichen, stellt die Stiftung zur Förderung der Waldorfpädagogik in Essen – kurz „Stiftung Waldorfpädagogik“ genannt – dauerhaft zusätzliche Mittel zur Verfügung. Die mit dem Stiftungskapital erwirtschafteten Erträge werden eingesetzt für

  • die Schaffung von Differenzierungsmöglichkeiten zur individuellen Leistungsförderung,
  • die Förderung von pädagogischen Projekten im wissenschaftlichen, künstlerischen und handwerklichen Bereich,
  • therapeutische Maßnahmen zur Behebung von Entwicklungsstörungen und zur Förderung der Integration behinderter Kinder und Jugendlicher.

Insofern werden zugunsten der Schüler und Schülerinnen der Essener Waldorfschule 90 Prozent der zur Verfügung stehenden Stiftungserträge verwendet; zehn Prozent fließen in Projekte von Waldorfeinrichtungen in entwicklungsbedürftigen Ländern.

Organe

Der Vorstand

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte der Stiftung. Er verwaltet das Stiftungsvermögen und führt die Stiftungsmittel ihrer Verwendung zu. Dem Vorstand gehören an:

Lars Castelle
Hans-Werner Riemann (Geschäftsführung)
Prof. Dr. Erwin Thiemann

Das Kuratorium

Das Kuratorium berät, unterstützt und überwacht den Vorstand, gibt Empfehlungen zur Verwaltung des Stiftungsvermögens und zur Verwendung der Stiftungsmittel. Mitglieder des Kuratoriums sind:

Jan Oelbermann
Alexander Stolzenburg
Katrin Nivergall
Dr. Charlotte Oberg
Martin Wienemann

Gründung

Die Stiftung Waldorfpädagogik wurde 2003 mit dem Sitz in Essen als gemeinnützige Stiftung gegründet. Die Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen. Sie ist unter der Ordnungsnummer 1019 beim Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen registriert und unterliegt der Aufsicht durch die Bezirksregierung Düsseldorf.

Überblick über die Entwicklung der Stiftung

Gründung

Am 12. Juni 2003 wurden wir von der Bezirksregierung als selbständige Stiftung anerkannt.

Kapitalentwicklung

Zur Gründung erhielten wir vom Förderverein ein Grundkapital von € 50.000.
Bis zum Ende 2025 ist das Stiftungsvermögen auf mehr als 1,2 Millionen Euro angewachsen.

Ausschüttung an WDS Essen

Seit der Gründung  belaufen sich die Ausschüttungen allein für die Essener Waldorfschule auf mehr als 400.000 Euro.

Ausschüttung an internationale Waldorf-Projekte

An internationale Waldorf-Projekte in Afrika, Südamerika, Asien und Osteuropa schütteten wir mehr als 50.000 Euro aus.

Stille Reserven im Grundstück

Das der Stiftung gehörende Grundstück hat eine Fläche von 27.849 m². Der Bodenwert hier liegt ausweislich eines Gutachtens aus 2007 bei € 350,– je m², nach der aktuellen Bodenrichtwertkarte dürfte er bei € 520 liegen. Der Wert ist allerdings wegen der baurechtlichen Ausweisung als Gemeinbedarfsfläche um 70% zu reduzieren, so dass sich auf der Basis des Bodenrichtwerts ein korrigierter Wert von € 156,– je m² ergibt, für das gesamte Grundstück also ein Wert von € 4.344.444,–. Der jetzt in der Bilanz ausgewiesene Wert ist € 431.212, so dass wir hier über eine sehr große stille Reserve verfügen, die beim zehnfachen des bilanzierten Werts liegt.

Beiblatt zum Überblick über die Entwicklung der Stiftung

Unsere Stiftungsarbeit

Grundlage unserer Stiftungsarbeit ist die Stiftungssatzung. Darüber hinaus lassen wir uns in unserer Arbeit von den Grundsätzen guter Stiftungspraxis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen leiten. Transparenz bei der Zweckverwirklichung, Effizienz der Mittelverwendung und Vermeidung von Interessenkonflikten stehen dabei im Vordergrund. Alle Mitglieder der Stiftungsorgane stellen ihre Arbeit ehrenamtlich zur Verfügung. Der Erwerb notwendiger Sachmittel bewegt sich in einem angemessenen Rahmen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Verantwortlichen der Freien Waldorfschule in Essen zusammen.